Donnerstag, 19. März 2015

Rezension: "Morgenrot" von Tanja Heitmann



Gebundene Ausgabe: 480 Seiten

Verlag: Heyne Verlag

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3453266056
ISBN-13: 978-3453266056




Klappentext:

Kann man einen Vampir lieben?

Als die junge Studentin Lea in der Villa ihres Professors auf Adam trifft, ist sie vom ersten Augenblick an gebannt. Adam ist unwirklich schön, schweigsam - und er hat ein tödliches Geheimnis: Er ist von einem Dämon besessen, der ihn dazu zwingt, Lea auf die dunkle Seite zu ziehen. Doch mit aller Macht kämpft er dagegen an. Denn er liebt Lea. Eine Liebe, in der ein einziger Kuss alles verändern kann ...

Für die Studentin Lea beginnt das Auslandssemester alles andere als angenehm. Bei Schneefall und eisigem Ostwind verbringt die junge Frau einsame Tage. Das ändert sich schlagartig, als sie in der Villa ihres Professors auf einen rätselhaften und unwirklich schönen Mann trifft: Adam. Vom ersten Augenblick an ist Lea wie gebannt. Ohne sich dagegen wehren zu können, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Doch Adam verhält sich seltsam. Mal weist er Lea schroff zurück, mal sucht er wie getrieben ihre Nähe. Welches Geheimnis sich jedoch wirklich hinter Adams mysteriösem Verhalten verbirgt, erfährt Lea eines Nachts: Schwer blutend findet sie ihn neben ihrem Bett vor. Wie ist er in ihr Zimmer gekommen und wieso schließen sich seine Wunden wie von Geisterhand? Lea erfährt, dass Adam von einem Dämon besessen ist. Dieser Dämon verleiht ihm Unsterblichkeit, dafür fordert er einen hohen Preis: das Blut anderer Menschen. In diesem Fall das Blut Leas. Noch kämpft Adam dagegen an, denn er hat sich in Lea verliebt. Aber der Dämon ist stark - womöglich zu stark ...


Beurteilung:

Wie man dem Klappentext unschwer entnehmen kann geht es um Vampire oder besser Menschen, die von Dämonen besessen sind. Im großen und ganzen erscheint dies wie ein alter Hut. Denn wieviele Buchreihen gibt es nun schon, die von Vampiren und ihren finsteren Seelen handeln? Massen. (Was nicht heißt, dass dies sie weniger lesenwert machen würde)

Hier ist aber mal was "neues". Denn es geht primär nicht um Blut, Blutdurst oder ähnliches. Nein. Es geht vielmehr darum zu zeigen, dass die "besessenen" (ich nenne sie jetzt einfach mal so) einem ewigen Kampf ausgesetzt sind sich ihre Menschlichkeit zu bewahren und im ewigen Kampf um die Vorherrschaft über ihren Körper mit ihrem Dämonen befinden. Natürlich gibt es auch welche, die zu "faul" oder zu "bequem" sind sich einen solchen Kampf zu liefern.

Kurzum eine sehr vielschichtige Geschichte mit Herz, Instinkt und Zwiespälten.

Leider muss ich gestehen, dass mir das Ende etwas plötzlich erscheint und offen. Aber da sind Geschmäcker eh sehr verschieden.

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