Rezension: Das Lächeln der Fortuna vom Rebecca Gable

gelesen und rezensiert von Tii




Taschenbuch: 1200 Seiten
Verlag: Bastei-Lübbe; Auflage: 1. (25. November 1997)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404139178
ISBN-13: 978-3404139170




Klappentext:

England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...

Beurteilung:

Wer historische Bücher mag und Interesse am Leben im Mittelalter hat MUSS dieses Buch lesen. Es ist einfach faszinierend, fesselnd, bewegend in seiner Art. Und wie der Titel schon sagt wankt die gesamte Handlung unter dem Lächeln der Fortuna. Mal ist man oben, mal unten...aber nie herrscht Stillstand. Die gesamte Geschichte obliegt einem ständigen Wandel, der nie Langeweile aufkommen lässt. Ferner ist die Sprache so gewählt, dass man sich nicht ausgegrenzt oder überfordert fühlt, sondern eher wie ein Teil des Ganzen.

Natürlich sind 1.200 Seiten kein Pappenstiel, aber das Buch ist definitiv jede Sekunde wert, die man mit ihm verbringt.

Ich gebe dieser Geschichte 5 von 5 Sternen und freue mich schon auf die anderen Teile der Waringham-Reihe.

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