Donnerstag, 12. November 2015

LYX Storyboard Autoren - HALLOWEEN-TALES - Blog-Tour

verfasst von Tii
Hallo zusammen,

heute macht die Blog-Tour zu "Halloween-Tales" von LYX Storyboard Autoren auch bei uns Halt.
In den letzten Tagen und Wochen hat die Tour schon einige andere Blogs aufgesucht und dort wurde Euch das Buch, die Autoren, die Geschichten sowie die Hintergrundarbeit und vieles mehr näher gebracht.

Wie schon bei den Kollegen und Kolleginnen mehrfach erklärt, hat dieses Buch-Projekt einen sozialen Hintergrund. Die Erlöse aus dem Buchverkauf werden einem gänzlich ehrenamtlich tätigen Verein gespendet, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kindern und Jugendlichen (6 - 16 Jahren) beim Lesenlernen zu helfen. Dabei ist aber zu bedenken, dass es keine Hilfe im Sinne von Nachhilfe ist, sondern viel mehr.

Die Rede ist hier von MENTOR - Die Leselernhelfer Bundesverband e. V..

Und mit uns als Endstation auf dieser Blog-Tour möchten wir Euch diesen Verein, seine Geschichte, Motivation, Grundidee und Arbeit vorstellen und Euch Möglichkeiten zeigen, wie Ihr - insofern Interesse besteht - diesen Verein und seine Mentoren unterstützen könnt.

Wir hoffen, dass Ihr ähnlich fasziniert von ihrer Arbeit seid wie wir. Selten haben wir eine Benefiz-Aktion gesehen, die so notwendig und weitreichend ist!

Viel Spaß
Tii




MENTOR - Die Leselernhelfer Bundesverband e. V.


Um MENTOR und seine Aufgabe und seine Motivation am besten erklären zu können, müssen wir zeitlich etwas ausholen und in die Geschichte des Vereins gehen. Dort versteht man am besten, was der Funken für diese Bewegung war.

Geschichte:

Drehen wir die Zeit zurück ins Jahr 2003. Die Legende besagt , dass es im Jahre 2003 einen Buchhändler gab, der auf einem Reiterhof ein Kind traf. Ein liebes und durchaus cleveres Kind.
Doch leider konnte dieses Kind nicht richtig lesen. Daraufhin beschloss der Buchhändler im Gespräch mit den Eltern des Kindes, ihm zu helfen. Helfen sein Lesen und Textverständnis und damit auch seine weiteren schulischen Leistungen zu verbessern.
So kam es, dass der Mann über Wochen und Monate immer einige Stunden pro Woche mit diesem Kind in seiner Buchhandlung zusammen saß und las. Doch lasen sie nicht nur, nein, sie sprachen, lachten und wurden Freunde. Und ehe sich der Mann, das Kind oder gar die Eltern und Lehrer sich versahen, wurde aus dem Kind ein Bücherwurm und seine schulischen Leistungen verbesserten sich enorm.
Heute hat dieser Bücherwurm Abitur und beruflich als MTA (Medizinisch-technischer-Assistent) tätig.

Nun könnte man meinen, dass dies doch auch das Ende der Geschichte sei, doch nein. Dies war erst der Anfang. Denn der Buchhändler erzählte stolz seinen Freunden - alles Buchfreunde wie er - von diesem Kind und seiner tollen Entwicklung und wie schade es doch sei, dass so viele Kinder in Deutschland nicht richtig lesen könnten und durch die diversen schulischen Raster fielen. Das machte die Freunde traurig und nachdenklich, als plötzlich die Idee geboren wurde sich zusammen zu tun, um so auch anderen Kindern helfen zu können. Anderen ein Mentor und Freund zu sein.

Das war die Geburtsstunde von MENTOR.


Heute:

Noch heute gibt es diesen Verein. Besser noch, er ist sogar gewachsen. In vielen Städten und Regionen gibt es MENTOR-Vereine und ihre Mentoren, die in Kooperation mit Schulen, Lehrern und Eltern mit Kindern arbeiten und ihnen beim Lesen helfen. Und wie schon der Buchhändler einst sind auch die heutigen Mentoren ihren Schützlingen ein Vertrauter und teurer Freund.
Das waren im Schuljahr 2014/2105: 10.000 Mentoren, die 12.500 Lesekinder in 260 Orten und 1.450 Schulen gefördert haben.

  Dabei ist zu beachten, dass

  • die Mentoren ehrenamtlich tätig sind.
  • die Betreuung im 1:1-Verhältnis stattfindet. Also je Sitzung 1 Kind mit seinem jeweiligen Betreuer
  • die Betreuung auf mindestens 1 Jahr festgesetzt wird, kann aber auch Allerdings haben die Erfahrungen gezeigt, dass ein Kind schon in diesem 1 Jahr (was eigentlich recht kurz erscheinen mag) enorme Fortschritte in seiner Entwicklung in Sachen Lesen macht, was sich auch auf andere Bereiche wie allgemeine schulische Leistung, Selbstbewusstsein, Sozialverhalten uvm. auswirkt.
  • man die Arbeit der Mentoren nicht mit Nachhilfe-Unterricht vergleichen darf! Denn die Leseförderung orientiert sich an den Interessen der Kinder, fördert sie mit Lob, Humor und Geduld und kennt keinen Leistungsdruck.
Fotograf: Michael Bode-Wohlfahrtstätter

Wie kann man Mentor unterstützen?

Man kann den Verein auf verschiedenen Wegen unterstützen

  • indem man mit Freunden und Bekannten über den Verein spricht und ihn bekannter macht
  • durch finanzielle Mittel (Spenden)
  • durch eigene Beteiligung. Sprich man tritt einem MENTOR-Verein in seiner Nähe bei und hilft aktiv als Lesementor mit
Gruppenfoto der Fachtagung, April 2015 in Frankfurt

Was macht mit meiner Geldspende? Wofür wird es verwendet?

Da die gesamte Arbeit des Vereines und der Mentoren ehrenamtlich ist und keinerlei staatliche Unterstützungen erhält, ist man enorm auf Spenden angewiesen. Die für Fortbildungen und Schulung der Mentoren oder ähnliches verwendet werden, um so auch die Qualität der Arbeit dieser zu verbessern, wovon dann die Kinder profitieren.

Was kann ich tun, wenn es in meiner Nähe keinen Verein gibt?

Auch hier ist es vergleichsweise einfach und man bekommt vom Bundesverband jedwede Unterstützung, die von Nöten ist, wenn man einen MENTOR-Verein gründen möchte. Unter anderem gibt es hierfür sogar einen gesonderten Leitfaden, wo alle Schritte und Notwendigkeiten ausführlich genannt und für jeden verständlich erklärt werden, außerdem Materialien für die Qualifizierung der Lesementoren und eine webgestützte Wissensdatenbank mit weiterführenden Informationen rund um das MENTOR-Ehrenamt.

Wissenswertes:

Förderer:

Neben vielen ehrenamtlichen und privaten Unterstützern, bekommt MENTOR auch von etlichen namhaften Förderern Unterstüzung u. a.

  • Rossmann 
  • Sparda-Bank
  • Hertie-Stiftung
  • u. v. m. 


Schirmherrschaft:

Wenn man schon bei den Förderern bekannte "Gesichter" gesehen hat, dann weckt mindestens ein Herr aus der Schirmherrschaft bei einigen von uns rege Kindheitserinnerungen. Ich sage nur "hier kommt die Maus" :)

  • Armin Maiwald
  • Prof. Richard David Precht
  • u. a.

Alles Informationen im Detail könnt Ihr jederzeit bei MENTOR nachlesen, mit interessanten Bildern, Pressemeldungen und und und. 

Hier dann nochmal alle Stationen der Blog-Tour im Überblick:


Zum Abschluss dann noch ein bisschen was Informatives:













Danksagung:

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei Frau Schaaf, Frau Krämer und Frau Marzak  von MENTOR recht herzlich für Ihre freundliche Unterstützung, das Bild- und Informationsmaterial bedanken.
Danke Frau Schaaf, für die freundlichen und ausgesprochen informativen Emails und Gespräche.

Kommentare:

  1. Huhu, ihr Beiden

    vielen Dank für den letzten Blogtag und damit die Vorstellung des Vereins Mentor.
    ich finde es klasse, was hier geleistet wird.
    Viele Vereine die so gegründet werden sind in meinen Augen nicht unbedingt notwendig.
    Aber Mentor hat etwas ins Leben gerufen, da sage ich mal Hut ab.
    Ich finde die Aktion genial, das Geld für so eine Institution zu spenden.

    Vielen Dank nochmals an alle Blogger, die diese tolle Blogtour veranstaltet haben.

    Lieben Gruß, Yvonne
    yvonne.rauchbach@freenet.de

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  2. Hallo und vielen Dank für diesen tollen Abschluss der Blogtour! Sie hat mir wirklich gut gefallen, das Buchcover ist wirklich ein Traum und ich bin sehr neugierig auf das Buch geworden.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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Danke für Deine Meinung!!!