Donnerstag, 26. November 2015

Rezension: Die Farbe der Lüge von Linda Howard

gelesen und rezensiert von Tii








Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: MIRA TASCHENBUCH; 
Auflage: 1 (10. April 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3899416074
ISBN-13: 978-3899416077
Originaltitel: White Lies


Klappentext:

Ein Mann ohne Erinnerung. Eine Frau, die ihn liebt. Ein vergessenes Geheimnis, das tödlich ist.

Tag für Tag sitzt Jay am Krankenbett ihres Exmannes. Nur auf sie reagiert der Schwerverletzte. Doch als er endlich aus dem Koma erwacht und sie zum ersten Mal anblickt, gerät Jays Welt ins Wanken. Denn diese goldenen Augen gehören nicht Steve, sondern einem völlig Fremden! Aber woher kam die Verbundenheit zwischen ihnen, wenn sie wieder und wieder seine Hand gehalten hat? Und wer trachtet ihm nach dem Leben? Der Fremde ist völlig ahnungslos, denn er hat bei dem Anschlag sein Gedächtnis verloren weshalb Jay einen fatalen Fehler begehen kann: Statt dem Mann zu gestehen, dass sie nicht weiß, wer er ist, schweigt sie. Und die tödliche Gefahr nimmt ungehindert ihren Lauf.

Beurteilung:
Mit "Die Farbe der Lüge" hat man einen typischen Howard'schen Lady-Thrill in den Fingern, wobei ich aber sagen muss, dass der Thrill hier ausgesprochen zahm ist, um nicht zu sagen gar nicht vorhanden. Viel mehr werden die Stellen, die Spannung versprechen würden einfach übergangen, weggeblendet oder nur vage angedeutet. 
dafür steht die Lovestory wie man sie quasi aus dem vorabendlichen Seifenoper-TV-Programm schon zu oft kennenlernen durfte im Vordergrund.

Alles in allem ist die Idee der Geschichte sehr faszinierend und viel versprechend. Doch ist der Fokus auf die Lovestory ohne jeglichen Thrill, der ja groß im Klappentext versprochen wird, eher langweilig. Klar ist die Lovestory schön und gut, aber halt doch eher ernüchternd.

Wer also Geschichten im Seifenopfer-Stil mag, mehr als nur ein Auge vor gewissen unlogischen Aspekten verschliessen kann und auch kein Problem damit hat, wenn etliche Fragen offen bleiben und der Thrill sich einfach gar nicht blicken lässt, der wird hiermit seine helle Freude haben, der Rest wird wohl eher enttäuscht werden.

Tut mir Leid, Linda Howard, aber für dieses Schauspiel kann ich nur lauwarme 2,5 von 5 Sternen geben. Man kann es gut und schnell lesen, aber verpasst nicht zwingend etwas, wenn man an diesem Buch vorbei gehen würde.

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