Blog-Tour: Tod und Spiele von Petra Mattfeldt


Hallo und Herzlich Willkommen,
zu dem heutigen Stop auf unserer kleinen Blog-Tour rund um das Buch "Tod und Spiele" von Petra Mattfeldt.

Wie auch schon in der Rezension (siehe Link oben) schon erwähnt behandelt das Buch a. ein etwas polarisierendes Thema und b. sich auch um Autosuggestion und Autogenem Training.
Das schrie doch geradezu danach, darüber mal ein bisschen mit Petra zu schnacken. Gesagt. Getan. 

Lieb wie Petra ist, hat sie mir Rede und Antwort zu diesem Thema gestanden und mich ein bisschen hinter die Kulissen gucken lassen.

Kommt doch mit und schaut doch mal, was dabei raus kam.

Tii




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  • In Deinem Roman "Tod und Spiele" ist Falkos Spezialität ja die Autosuggestion und Autogenes Training. Wie kamst Du auf diese Idee?

Es ist so, dass ich mit dieser Methode auf zwei unterschiedliche Arten vertraut wurde. Zum einen, durch meine eigenen Erfahrungen im Karate, wo das Fokussieren und das "in sich gehen" eine besondere Bedeutung hat. Und zum anderen, weil ein Kriminalbeamter und Profiler, mit dem ich befreundet bin, diese Methode ebenfalls anwendet. Somit war für mich klar, dass mein Falko genau so vorgehen würde.

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  • Wie ist Deine Meinung zu Autogenen Training und Autosuggestion?


Wie schon beschrieben, wende ich es selbst an. Und zwar gar nicht nur bei großen Dingen, sondern täglich, ganz im Kleinen. Es hilft mir, mich bei dem doch recht umfassenden Programm, das ich täglich zu absolvieren habe, auf's Wesentliche zu konzentrieren und so Sache für Sache effektiv abzuarbeiten. Außerdem ist es beim Schreiben hilfreich, um sich in die Figuren einzufühlen und ganz und gar in die Geschichte abzutauchen.

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  • Hast Du spezielle Erfahrungswerte oder Quellen?


Quellen nicht, nur persönliche Erfahrungen. Ich kann die Autosuggestion nur jedem empfehlen, der seine Konzentrationsfähigkeit stärken und sich auf etwas fokussieren will.

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  • Wie / Wo kann man denn so was lernen? Hast Du da Literatur-Tipps? Gibt es Lehrer? Was rätst Du Anfängern?


Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht mehr genau, wie ich das damals gelernt habe. Dafür ist es schon zu lange her. Auf jeden Fall habe ich seinerzeit auch Bücher darüber gelesen und der Rest war "learning by doing".

Ich würde Anfängern raten, sich einfach mal mit Meditation und Autosuggestion zu beschäftigen. Es gibt da unheimlich viele Ratgeber. Vor allem aber sollte man auf den eigenen Körper hören und diesen auch gut kennen. Besonders wichtig hier: Die Atmung! Probier es selbst einfach mal aus. Wenn du zehnmal ganz schnell hintereinander ein- und wieder ausatmest, wirst du feststellen, dass dies deinen Körper in eine Art Alarmzustand versetzt. Und dann machst du genau das Gegenteil. Leg deine Hände etwa in Höhe des Bauchnabels zusammen, atmete ganz tief durch den Bauch ein und wieder aus, so dass du das Heben und Senken gut spüren kannst. Du wirst sehen, dass du augenblicklich ruhiger wirst und dich entspannst.

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  • Woher hast Du die Idee für Marek und die anderen Kinder bekommen?


Leider aus wahren Fällen, die mir während meiner Arbeit in der Anwaltskanzlei untergekommen sind. Natürlich nicht eins zu eins, aber die Ideen zu den Kindern sind leider aus dem wahren Leben geboren.


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Ein bisschen Bildung zum Abschluss 


Autosuggestion (griechisch-lateinisch: Selbstbeeinflussung) ist der Prozess, durch den eine Person ihr Unbewusstes trainiert (...) Dies wird erreicht durch Selbsthypnose (...) und kann als eine selbstinduzierte Beeinflussung der Psyche angesehen werden. Die Wirksamkeit der autosuggestiven Gedankenformeln kann durch mentale Visualisierungen des angestrebten Ziels erhöht werden. Der Erfolg der Autosuggestion wird umso wahrscheinlicher, je konsistenter und länger (bzw. öfter) sie angewendet wird.

Bei der Autosuggestion wird derselbe formelhaft umrissene Gedanke über längere Zeit in Form mentaler Übungen wiederholt, bis er zum festen Bestandteil des unbewussten Denkprozesses geworden ist. Dies geschieht oft in Kombination mit Entspannungstechniken. Je nach weltanschaulichem Hintergrund wird erwartet, dass sich dieser Gedanke in Überzeugungen oder Tatsachen verwandelt. Dieser Prozess kann sowohl absichtlich wie auch unabsichtlich erfolgen, obwohl Autosuggestion üblicherweise die bewusste Anwendung bedeutet. (...)

Zu den Anwendungsgebieten der Autosuggestion zählen unter anderem das autogene Training, das mentale Training und das positive Denken. Autosuggestionen sind auch Bestandteil esoterischer und okkulter Verfahren.




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Fahrplan der Tour:


Station 1: 24. August 2016 Wir (Tii und Jäis kleine Bücherwelt) 

Station 2: 25. August 2016 -  Helli's Bücher-Land Interview mit Petra Mattfeldt

Station 3: 26. August 2016 -  Mundo Libris Live-Chat inkl. Gewinnspiel mit Petra Mattfeldt




Kommentare

  1. toll... Vielen Dank für den Beitrag.
    Und wieder was gelernt.
    Freue mich auch auf die weiteren Stationen der Tour.

    Liebe Grüße Sonja

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