Mittwoch, 14. Dezember 2016

Lesung Cody McFadyen - Die Stille vor dem Tod



(c) Fotos erstellt von Ana


Premierelesung Cody McFadyen in Düsseldorf Mayersche Buchhandlung am 17.10.2016
 
 
 
Bericht von Ana








Im Oktober war ich bei der Lesung und ich dachte, ich lasse Euch ein bisschen daran teilhaben:




Was mir eigentlich bis zum Beginn der Lesung gar nicht klar war: es war die Premierenlesung in Deutschland und das vor ausverkauftem Haus.
Neben Cody McFadyen war ein Dame von Lübbe, die als Moderatorin fungiert hat und Nina Petri mit auf der Bühne, die das Buch gelesen hat.
Was soll ich sagen, lesen kann Frau Petri, sympathisch ist sie mir leider nicht gewesen, aber das hat dem Abend keinen Abbruch getan.

Der Autor hat einen sehr entspannten Eindruck gemacht und auch von sich, seinem Leben und dem Grund warum so lange kein Buch erschienen ist erzählt - ja das Geheimnis ist gelüftet worden!

Achtung hier kommt die Lösung:

Nicht er war schwer erkrankt sondern seine Eltern sind relativ zeitgleich erkrankt und er und seine Frau haben sie zu sich nach Hause geholt und dort gepflegt bis beide gestorben sind. Er selber bezeichnet es als eine schlimme Erfahrung, aber auch eine schöne am langen Ende betrachtet.

Er hat von seinen Eltern erzählt, die ihm sehr wichtig waren, von seinem jüngeren Bruder Robin, seiner Stieftochter und seiner Frau. Er sprach über die ärmlichen Verhältnissen in denen er aufgewachsen ist, aber das seine ganze Familie schon immer viel und gerne gelesen hat.
Er hat von seiner Recherche-Bücherei gesprochen die ca. 4000 Bücher umfasst und die er verschlossen hält, da sie zum Teil wirklich grausame und nahezu unvorstellbare Dinge beinhalten würde.
Es gab viele kleine Bemerkungen, die ich hier gar nicht alle wieder geben kann aber eins kam deutlich heraus: er mag Trump nicht, er findet die NSA schlecht, und über die CIA und Snowden hat er auch gesprochen.

Das einzige was ein bißchen "Wischiwaschi" war, war die Beantwortung zu den Fragen, wie er seine Charakter entwickelt und damit sein Bücher schreibt.
Da gab es Antworten wie:
Es war immer klar, das es eine Protagonistin werden sollte.

Smoky sei einfach zu ihm gekommen.

Die anderen Charakter hätten sich quasi von alleine ergeben, sie würden zu Smoky passen und  ergäben im Ganzen ein funktionierendes Team.

Nein seine Charaktere könne er nicht planen, sie würden ein Eigenleben führen, daher könnte er auch nicht mehr als ein paar Kapitel im Voraus abschätzen was passiert.

Hier noch das, was die meisten Leser interessiert:
Er schreibt schon am neuen Buch und die nächsten 2 Bücher werden definitiv wieder Smoky Barret Bücher werden. Wer das letzte Buch gelesen hat, weiß aber schon dass das abzusehen war.

Falls sich noch nicht alle sicher sind wie er tatsächlich ausgesprochen wird, hier die schriftliche Darstellung des Namen: MäkFedden ;O)

Es war ein toller unterhaltsamer Abend mit einem sympathischen Cody McFadyen auf der Bühne. Ob er es nun ist oder nicht - völlig egal, der Abend war gelungen!

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