Donnerstag, 26. Januar 2017

Rezension: Nathan Hill - Geister

(c) Audible / PiperVerlag




Hörbuch: 23h 48min, ungekürzt
Sprecher Uve Teschner
Verlag: Audible GmbH
Erscheinungsdatum: 5. Januar 2017
ASIN: B01MS0BARA


Klappentext:


Ein Anruf der Anwaltskanzlei Rogers & Rogers verändert schlagartig das Leben des Literaturprofessors Samuel Anderson. Er, der als kleines Kind von seiner Mutter verlassen wurde, soll nun für sie bürgen: Nach ihrem tätlichen Angriff auf einen republikanischen Präsidentschaftskandidaten verlangt man von ihm, die Integrität einer Frau zu bezeugen, die er seit mehr als zwanzig Jahren nicht gesehen hat. Ein Gedanke, der ihm zunächst völlig abwegig erscheint. Doch Samuel will auch endlich begreifen, was damals wirklich geschehen ist.

Ein allumfassender, mitreißender Roman über Liebe, Unabhängigkeit, Verrat und die lebenslange Hoffnung auf Erlösung, ein Familienroman und zugleich eine pointierte Gesellschaftsgeschichte von den Chicagoer Aufständen 1968 bis zu Occupy Wall Street.



Inhalt und Fazit:


Das Buch habe ich nach ca. 1/3 Hörzeit abgebrochen, denn ich konnte den Hauptprotagonisten leider nicht mehr ertragen. Für mich stellte er sich als unentschlossener, weinerlicher Mensch da, egal ob es um Rückblenden in seine Kindheit, Jugend oder um sein aktuelles "Erwachsenen-Ich" handelte. 

Wenn man irgendwann aufseufzt und die Augen verdreht, weil einem der zu erwartende Gefühlsausbruch völlig nervt und nur denkt: nicht schon wieder, dann muss man sich als Leser respektive Hörer eingestehen, dass das Buch nicht das Richtige für einen ist.

Nathan Hill hat 9 Jahre an diesem Buch gearbeitet und sicherlich viel Arbeit, Herzblut und Schweiß investiert. Die Lobeshymnen für dieses Buch sind groß und eigentlich gibt es kaum kritische Stimmen dazu.
Für mich war es nichts. Keine Geschichte, kein wirklich zu erkennender Plot bis zu diesem Zeitpunkt, keine Spannung und auch rein gar nichts, was mich dazu bewogen hätte diese Buch weiterzuhören.

Positiv erwähnen möchte ich an dieser Stelle den Hörbuchsprecher Uve Teschner, er hat wie immer einen brillianten Job gemacht, leider rettet das die Geschichte nicht.

Von daher kann ich für dieses Buch leider keine Punkte vergeben, da ich es nicht zu Ende gehört habe und eigentlich nicht beurteilen kann sondern hier nur meine persönliche Meinung preisgebe.

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