Rezension: Love & Lies: Alles ist verziehen von Molly McAdams

(c) Heyne Verlag









Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (8. März 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453419162
ISBN-13: 978-3453419162
Originaltitel: Deceiving Lies



Klappentext:

Eigentlich sollte Rachel die Hochzeit mit Kash planen, der Liebe ihres Lebens. Nach ihrem verrückten ersten gemeinsamen Jahr ist sie bereit, ein geordnetes und völlig normales Leben zu führen. Nun ja, eben so normal, wie es geht. Doch die beiden wurden mit etwas konfrontiert, das sie auseinanderzureißen droht.


✋ ACHTUNG! Nur lesen, wenn man Teil 1 dieser Reihe kennt. Könnte Spoiler enthalten. 


Beurteilung:

Kash und Rachel haben die Schrecken des letzten Jahres halbwegs verarbeitet und versuchen ihr Leben zu leben. Sie sind glücklich und voller Liebe...und mitten in den Vorbereitungen ihrer Hochzeit. Alles ist perfekt und Rachel und Kash sind das perfekte Paar.

Doch eines Tages zieht ein gewaltiger Schatten ins Paradies ein.

Während Kash dienstlich unterwegs ist, verschaffen sich finstere Gestalten Zutritt zum Haus und entführen Rachel. 
Aber warum? 
Welche Motivation steckt dahinter? 
Kann Kash sie finden und befreien? 
Und wie wird ihre Seele diese erneute traumatische Situation (nach Blake) überstehen? 
Wird die Liebe der zwei stark genug sein oder daran kläglich zerbrechen?

Molly McAdams entführt den Leser in eine Geschichte, die bis ca. der Hälfte primär aus der Sicht von Rachel und Kash (die Sichtweise wechselt je Kapitel) erzählt wird. Doch einige Kapitel werden aus der Sicht einer Dritten Person erzählt...aus der Sicht des Entführers, was dem ganzen eine ungeahnte Bandbreite verleiht.

Besonders die Sicht von Kash - seine Gedanken und Gefühle und Ängste - gingen mir sehr an die Nieren. Auch war es schon irgendwie fast schockierend zu sehen wie kalt und gewaltbereit er sein kann, wenn es um seine Liebste geht.

Die Grundstimmung ist recht düster, voller Verzweiflung, Angst und zaghafter Hoffnung.

Auch fand ich den Aspekt mit dem Stockholm-Syndrom mehr als erschreckend, auch wenn man wohl die psychische Lage von Rachel schwer nachempfinden kann, scheint das Sicherheitsgefühl, das sie verspürt, irgendwie....logisch auch wenn absurd.

Alles in allem ein Buch, das fesselt, schockiert und berührt.

Wer also Teil 1 gelesen hat, MUSS diesen Teil lesen. Er ist im direkten Vergleich einfach ein bisschen erwachsener als der erste Teil.

Ich gebe diesem Buch 4,5 von 5 Käsekuchen.

***

Nachfolgend findet Ihr noch ein paar alternative Leserstimmen. Klickt Euch rein und seht wie sie das Buch fanden.


#11/2017

Kommentare