Freitag, 3. Februar 2017

Rezension: Verführt von einem Highlander von Paula Quinn











Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe 
(16. August 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404168631
ISBN-13: 978-3404168637


Klappentext:

Bereits von der ersten Sekunde an ahnt Isobel, dass die Begegnung mit dem attraktiven Highlander Tristan ihr Leben verändern wird. Noch nie hat sie sich derart von einem Mann aus der Ruhe bringen lassen. Sein sinnliches Lächeln lässt ihre Knie weich werden, und ihr Herz klopft bei jeder noch so flüchtigen Berührung schneller. Doch als sie erfährt, wer Tristan wirklich ist, stellt sich ihre Welt auf den Kopf: Er gehört zu den MacGregors, dem verhassten Clan, der vor zehn Jahren ihren Vater tötete ...


Beurteilung:


Paula Quinn entführt uns ins England und Schottland des 17. Jahrhunderts und zeigt uns die schottische Version von Romeo und Julia. Im alten Schottland war es seit jeher nicht unüblich, dass ganze Clans über Jahre wenn nicht gar Jahrzehnte in Feindschaft zueinander stehen. Sich gegenseitig aus den wildesten Gründen bekriegten und gegenseitig die Pest an den Hals wünschten.

Genau einer solchen Fehde zwischen den Familien entstammen Tristan und Isobel.
Tristan MacGregor ist der Sohn des Mannes, der vor 10 Jahren, aus Rache am Mord seines Bruders, den Vater von Isobel Fergusson tötete...und sie damit zu mittellosen Waisen machte.
Isobel und ihre Familie sind voller Hass auf die MacGregors und fürchten sie zeitgleich. Auch die MacGregors sind voller Hass und Wut.

Eher zufällig treffen Isobel und Tristan aufeiander ohne zu wissen wer der andere ist. Sie sind fasziniert voneinander und genießen die jeweilige Gesellschaft. Besonders da Isobel in Tristian Gefühle weckt, die er lange für tot gehalten hatte. Seinen Wunsch nach Ritterlichkeit weckt und schürrt.

Doch leider darf diese Beziehung nicht sein und Isobel wehrt sich mit Händen und Füßen gegen ihre Zuneigung, als bekannt wird wer Tristan ist und klammert sich verbissen an ihren Hass, ihre Wut und ihren Stolz. Aber Tristan ist seit jeher, jemand, der nicht viel auf das  gibt, was andere denken oder wollen. Er ist fasziniert von Isobel und fest entschlossen die Fehde zu beenden und Freundschaft zu schliessen...und wieder zu sich selbst zu finden.

Aber wird es ihm gelingen Isobel's Vertrauen zu gewinnen und die Wogen in seinen eigenen Reihen zu glätten? Wird er das Bewusstsein für Vernunft wecken können oder das Ganze eher in einem Blutbad enden?

Paula Quinn hat einen Flickenteppich liebevoller Figuren geschaffen, die in ihrem Wesen kurioser kaum sein könnten.
Sei es der eher verschlossene, schüchterne Cameron oder der wagemutige 11jährige Tamas, der sein Umfeld mit seinen Streichen und durchaus gefährlichen Spielen in den Wahnsinn treibt. Alles Figuren sind authentisch und auf ihre Weise ein wichtiges Puzzleteil in der ganzen Geschichte.
Sie zeigt uns, dass Ritterlichkeit und die damit verbundenen Tugenden tief in einem verwurzelt sein können und nie stirbt.

Ich fühlte mich gut unterhalten mit jeder Menge Herz, Sinn für Humor, Spannung und auch der ein oder anderen Überraschung, die nicht nur den Leser die Geschichte in einer neuen Perspektive sehen lässt.

Daher gebe ich dem Buch 4,5 von 5 Schwertern.

#07/2017

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