Montag, 13. März 2017

Rezension: All about The Money - Felix A. Münter

(c) Papierverzierer Verlag



Seitenzahl der Print-Ausgabe: 212 
(Zur Zeit nur als eBook erhältlich)
Papierverzierer Verlag (8. 03. 2017)
ASIN: B06VWC9NWT


Klappentext:

Lucas Townsend führt ein angenehmes Leben mit Frau und zwei Kindern an der Küste von Florida. Wie bei jedem, so gab es auch in seiner Vergangenheit Höhen und Tiefen: Irakkrieg, Wirtschaftskrise und das alltägliche Leben. Doch darüber hinaus war Townsend offenbar ein bisschen leichtsinnig, was den Umgang mit Geld angeht. Aus einem gewöhnlichen Hauskredit wurden viele Kredite, Schulden und drei Jobs, ohne dass er je in der Lage sein könnte, sie alle zurückzuzahlen. Von einem auf den anderen Tag liegt Townsends Existenz in Trümmern. Sein Haus soll versteigert werden, seine Frau verlässt ihn und er verliert den Job.

In dieser Notlage findet er Geld … viel Geld. Doch offenbar wurde jemand für dieses Geld hingerichtet. Ohne zu überlegen, ergreift Townsend die Gelegenheit beim Schopf. Und dann wird aus einer ausweglosen Situation ein Überlebenskampf. Blut klebt am Geld … und auf einmal findet sich Townsend mitten im Kampf zwischen Kredithaien, Kartellen und Cops wieder, denen nur eine Sache wichtig ist: Es geht immer nur ums Geld!


Inhalt:

Lucas Townsend ist ehemaliger Soldat, der alles verloren hat und jetzt hofft mit dem "gefundenen" Geld all seine Probleme zu lösen:
Kredithaie, Banken vom Hals schaffen und seine Familie zurück bekommen.

Das Buch ist im 1. Drittel eher geruhsam und wir bekommen einen Eindruck in das Leben von Townsend und wie er an das Geld kommt. 
Parallel erfahren wir, dass eine USA Behörde einen Drogenschmuggelring sprengen möchte, angeführt von Agent Byrns, der nicht unbedingt ein Sympathieträger ist. Die mexikanischen Drogenkartelle sind weder über den geplatzten Schmuggel noch über das verschwundene Geld amüsiert, wie man sich gut vorstellen kann.

Hier beginnt die Jagd auf Townsend durch Byrns, einer Killerin der Kartelle und Kreidthaien.

Die einzigen Charaktere über die man im ganzen Buch mehr erfährt sind Townsend und Byrns, alle anderen Randfiguren bleiben blass und dienen eigentlich nur der Richtungsgebung für die nächste Handlung Townsends.

An einem Punkt in der Geschichte als Townsend keinen Ausweg mehr weiß, muss er sich zwischen Pest und Cholera entscheiden und er wendet sich an Byrns um Hilfe, doch jede Hilfe kommt mit einem Preis, welcher das ist erfährt Townsend auch ziemlich schnell und das "Spiel" geht weiter und es gibt immer Menschen, die ein doppeltes Spiel spielen.

Fazit:

Keine wirklich neue Geschichte aber sie wird schnell und schnörkellos erzählt.
Felix A. Münter treibt die Geschichte durch seinen Schreibstil voran und man liest unweigerlich immer weiter.

Ich würde das Buch am ehesten als "Popcorn-Kino" bezeichnen, nur in geschriebener Form.

3,5-4 von 5 möglichen Punkten und gehört damit zu den Fällen kann man lesen für den schnellen Hunger zwischendurch.

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