Dienstag, 21. März 2017

Rezension: Die letzte Melderin 1+2 von Michael G. Spitzer











Verlag: neobooks (16. Juli 2016)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B01IQIEAQ2




Klappentext Teil 1 Die Nachfolge:

Danielle "Dan" Berg lebt in einer durch ein Kraftfeld von der Außenwelt abgeschnittenen Siedlung. Sie erfährt kurz vor ihrem 18. Geburtstag von ihrem Ausbilder Gregor, dass ihr Leben eine Lüge und zusätzlich in Gefahr ist. Als sie sich kurz nach Gregors Ermordung zusammen mit ihrem neuen Ausbilder und Partner Jonas auf die Suche nach den Hintergründen von Gregors unfreiwilligem Tod macht, bemerkt sie, dass dessen Informationen auch an sie herangetragen werden. Dan erkennt, wovor Gregor sie warnen wollte: Sie hat nicht die genetisch bevorzugten Merkmale und soll zusammen mit allen Anderen, die ihresgleichen sind, aus der Siedlung entfernt werden.




Inhalt:

Dan ist die Hauptprotagonistin dieser Geschichte. Wir lernen eine junge Frau kennen, die in einer Siedlung lebt mit strengen Grundsätzen, die aber im Kontext so viel sagen wie: Einer für alle und alle für einen, keiner soll keinem Unrecht tun.

Doch was ist, wenn das Ganze eine einzige große Lüge ist?

Dan sieht sich mit immer mehr Frage konfrontiert, auf die es keine Antworten zu geben scheint.

Warum gibt es niemanden, der älter ist als 33?
Was passiert mit den verschwundenen Leuten?
Was ist mit Mick passiert?

Die gesamte Handlung wird aus der Sicht von Dan erzählt. Hier möchte ich nicht mehr zu dem Verlauf sagen, denn das würde die Geschichte spoilern.

Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil und schafft es den Leser schnell in seinen Bann zu ziehen. Die Ausdrucksweise ist sehr bildhaft, aber nicht zu detailliert, so dass man seine eigenen Bilder vor Augen hat.


Fazit: 

Ein gelungenes Debüt und ein wirklich guter Auftakt der Trilogie zur dystopischen Geschichte rund um Dan.
Kleines Manko: es gibt den ein oder anderen Tippfehler, aber der ist meiner Meinung nach verzeihbar und weil mir der erste Teil so gut gefallen hat, habe ich mit Teil 2 gleich weitergemacht.


 

Teil 2 - Die Melderin








Verlag: neobooks (30. September 2016)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B01K635TB0


Klappentext:

Dan hat ihre Flucht schwer verletzt überlebt und findet zusammen mit Jonas Zuflucht in einer verlassenen Hütte. Als sie begreift, dass sie sich nicht ewig verstecken kann, hilft ihr Mick, sich der Regierung einigermaßen gefahrlos zu offenbaren.

Sehr schnell erkennt Dan, dass ihre Erlebnisse nur die Spitze eines Eisbergs der politischen Machenschaften im restlichen Europa sind. Sie muss Entscheidungen treffen, die teilweise weit über ihr eigenes Leben hinausgehen und sich Menschen anvertrauen, denen sie nicht vertrauen kann.


Inhalt:

Im direkten Vergleich ist der Teil 2 ruhiger als sein Vorgänger, was seiner Spannung aber keinen Abbruch tut.
Wir treffen wieder auf Dan, Jonas und auch auf Mick in diesem Teil und bekommen Antworten auf einige offene Fragen und erfahren auch mehr über die Welt im Allgemeinen.

Die gesamte Situation ist schwierig und die Lage verzwickt. Es sind Entscheidungen zu treffen, die weittragende Konsequenzen haben.

Michael G. Spitzer baut diesen Teil als großes Rätsel auf, das den Leser zum Nachdenken anregt.

Wer ist gut?
Wer ist böse?

Doch bevor ich Gefahr laufe ungewollt zu spoilern...lest es doch am besten selbst.

 

Fazit:

Eine gute Fortsetzung und Teil 3 wird den Weg zu mir finden, wenn es dann erschienen ist, denn ich muss wissen wie es weitergeht. Zwischen Teil 1 und 2 kann man sehr gut erkennen, dass der Schreibstil des Autors einen gewaltigen Fortschritt gemacht hat. Die Charaktere entwickeln sich weiter und als Leser kann man sich gut einfühlen.

Mut, Freundschaft und Vertrauen sind ein großer Bestandteil dieser Geschichte.
Für beide Teile gibt es von mir 4 von 5 möglichen Punkten wegen kleiner Schwächen.

Ich kann diese Bücher Freunden von Dystopien empfehlen.

So, Herr Spitzer, ich sitze mit trommelnden Fingern am Tisch und warte auf die Fortsetzung.

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