Mittwoch, 8. März 2017

Rezension - Windgeflüster in Fella Teil 1 von Lara Kessing

(c) Lara Kessing
     


Kindle Edition
Seitenzahl laut Angabe: 460
ASIN: B01LX23S19
Erscheinungsdatum: 2016

Klappentext:

Sorijas Welt ändert sich von einem Tag auf den anderen. Ein zerstörerischer Hagelsturm wütet in Fella und sorgt dafür, dass die Senk, eine Gruppe gewaltbereiter Fella-Bürger, die Kontrolle übernehmen. Während Sorija um ihr Überleben kämpft, unterläuft ihr ein gravierender Fehler und sie hat nur einen Versuch, diesen Fehler wiedergutzumachen. Die Fähigkeit, zu unterscheiden wer Freund und wer Feind ist, wird überlebenswichtig.

Schnell wird klar: Die Senk bleiben dabei nicht ihre einzigen Feinde und die Liebe wartet nicht auf einen günstigen Zeitpunkt. Um ihr Ziel zu erreichen, muss Sorija die Rolle ihres Lebens spielen.


Inhalt:

Das Buch ist in Kapitel unterteilt, die auch die erlebten Tage unserer Protagonistin Sorija widerspiegeln.

Durch den rasanten Auftakt ist man gleich mitten im Geschehen. Wir erleben auf den ersten Seiten, wie der Hagelsturm große Teile der 4 Sektoren verwüstet und wie die Situation eskaliert. Die Senks reißen die Macht an sich, andere verstecken sich in den Kellern der Häuser und hoffen zu überleben, so auch Sorijas Familie

Sorija wird zu Beginn als sehr ängstlicher Mensch beschrieben, die eigentlich sogar Angst vor Ihrem eigenen Schatten hat. Sie wird gemeinsam mit Ihrer kleinen Schwester von dem Rest der Familie getrennt und muss nun "alleine" durch Fella wandern um Ihre Familie zu finden.

Im Laufe der Reise passieren viele Dinge und die Gefahr ist ständig spürbar, ein Fehler und Sorija steht einer Situation gegenüber, der sie sich eigentlich nicht gewachsen sieht und muss über sich hinauswachsen, was sie auch erfolgreich tut. Die Entwicklung (wenn es auch immer kleinere Rückschläge gibt) ist erstaunlich und ich habe mich zwischendurch immer wieder gefragt: Wie weit würdest Du für Deine Familie gehen?

Wir erfahren im Verlauf des Buches mehr über die Senks, die Antisenks und über eine Krankheit, die nach dem Hagelsturm ausbricht und auf Grund dessen die Senks Quarantänebereiche einrichten und ummauern. Der Titel des Buches wird auch beim Lesen immer klarer und ich fand die Idee mit dem Wind als "heimlicher Helfer" gut.

Liebe und Vetrauen sind ebenfalls Bestandteil des Buches.

Fazit:

Eine schöne Geschichte, die am Ende ganz klar macht, dass es weitergeht. Auch wenn ein Teil der Geschichte erzählt ist, sind wir noch nicht am Ziel.

Das Buch ist gut erzählt, allerdings gab es mir ein paar zuviele "Zufälle" wo die Bösen doch nicht so böse sind, aber vielleicht geht es da nur mir so. Was mich persönlich etwas irritiert hat ist die Tatsache, dass ab einem Punkt die Kapitel nicht mehr mit den gezählten Tagen übereinstimmt, das hätte ich mir bis zum Ende gewünscht.

Hey, ein wenig jammern auf hohem Niveau ist doch erlaubt, oder?

Es ist der Debütroman von Lara Kessing und sie hat einen guten Job gemacht. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

4 von 5 möglichen Punkten gibt es von mir für Windgeflüster.

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