Freitag, 21. April 2017

Buchgeflüster - Buchdruck

Der Buchdruck und die Bedeutung für uns

verfasst von Ana

Heute möchte ich Euch gerne mitnehmen auf eine Reise beginnend im 15. Jahrhundert bis zum heutigen Tag und ein klein wenig über die Erfindung des Buchdrucks erzählen und welche Konsequenzen sich daraus für uns ergeben.

In diesem Sinne, wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen.

Liebe Grüße Eure Ana



Die Erfindung des modernen Buchdruckes geht auf den Mainzer Goldschmied Johannes Gutenberg zurück, der in der Mitte des 15. Jahrhunderts ein komplettes maschinenbetriebenes Drucksystem mit beweglichen metallenen Lettern einführte.

Gutenberg-Denkmal in Mainz (Relief)

(c) Pixabay - Mari77

Seine Druckerpresse revolutionierte den Buchdruck und machte das gedruckte Buch zu einem „Massenartikel“, das den Grundstein zur heute belesenen Gesellschaft legte und entscheidend zur Entfaltung der Wissenschaften beitrug.


(c) Pixabay - Weihei
Auch wenn das Drucken von Büchern nun vereinfacht wurde, war es noch sehr zeitintensiv und mühselig, da alle Buchstaben einzeln gesetzt werden mussten.





Der bekannteste Druck aus dieser Zeit ist sicherlich die Gutenbergbibel:
(c) gutenbergbibeldruck.de

Die "Automatisierung" ermöglichte ein günstigeres Druckverfahren, wodurch mehr Menschen in den Genuss von Büchern kamen.

(c) Pixabay - Voltamax
Nur wenige Menschen konnten tatsächlich lesen und schreiben, durch die Erfindung Gutenbergs kam es zur „Alphabetisierung“ der Bevölkerung, sprich Lesen und Schreiben wurde erlernt und es setzte eine Bildungsrevolution ein.
Ohne die Erfindung der Druckerpresse wäre eine derartige Verbreitung des Buches und damit von Romanen und Geschichten undenkbar gewesen. Das Lesen veränderte sich: Während Bücher zuvor laut (vor-) gelesen wurden entwickelte es sich hin, zum heutigen Stilllesen.


Walk of Ideas - Berlin




Die Zeit bis 1985 bezeichnet man als „Bleizeit“ auf Grund des Druckverfahrens. In diesem Jahr erfolgte die Umstellung auf den Computersatz und damit wurde die nächste Revolution beim Druck eingeführt. Es ging noch schneller, noch günstiger und einfacher.



Der nächste große Schritt war die Einführung der E-Books.

Im Jahr 1988 wurde das erste kommerzielle elektronische Buch, das sich vollständig am Computerbildschirm lesen ließ, veröffentlicht. Es war der Roman „Mona Lisa Overdrive“ von William Gibson.
(c) HEYNE

(c) Pixabay
Leider konnte ich keine aktuelleren Zahlen als 2015 finden zum Thema EBook-Absatz:

2015 haben E-Books 4,5 Prozent zum Buchumsatz beigetragen (2014: 4,3 Prozent; 2013: 3,9 Prozent; privater Bedarf ohne Schulbuch), damit ist der Absatz um 4,7 Prozent gestiegen (2014: plus 7,6 Prozent; 2013: 60,5). Die verkauften E-Books lassen sich in Stückzahl erfassen: letztes Jahr gingen 27,0 Millionen E-Books an die Kunden, im Vorjahr waren es 24,8 Millionen. (Quelle: boersenverein.de)


(c) Pixabay
Wir alle können unserer Leidenschaft also nur fröhnen, weil ein Goldschmied aus Mainz eine wahnwitzige Idee hatte und diese umgesetzt hat. Deshalb feiern wir auch am Sonntag den „Tag des Buches“.
Feiert am Sonntag diesen besondernen Tag mit einem guten Buch, einer Tasse Kaffee oder Tee und einem Lächeln im Gesicht.
Eure Ana

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