Dienstag, 2. Mai 2017

Rezension: Blutfährte - Silvia Stolzenberg

(c) Gemeiner Verlag









Taschenbuch: 343 Seiten
Verlag: Gmeiner-Verlag
Erscheinungstermin: 08.03.17
ISBN-10: 3839220696
ISBN-13: 978-3839220696



Klappentext:

Als Oberleutnant Mark Becker den Auftrag erhält, einem unerlaubt abwesenden Sanitätsfeldwebel nachzuspüren, ahnt er nicht, in welche Gefahr er sich damit begibt. Was zuerst nach einem einfachen Auftrag aussieht, verwandelt sich schon bald in einen äußerst verzwickten Fall. Wenige Tage später findet die Kriminalpolizei eine Leiche in einem Hotel. Alle Spuren deuten auf den verschwundenen Sanitätsfeldwebel. Mark Becker wird als Berater hinzugezogen und bald beginnt eine atemlose Jagd auf einen skrupellosen Killer ...


Inhalt:

Bei diesem Buch verknüpft Silvia Stolzenburg die Arbeit der Polizei, oder besser gesagt der Kripo mit den Ermittlungen der Bundeswehr.
Was als einfacher Fall für Mark Becker beginnt, wird schnell ein Fall für die Kripo denn sein "Abgänger" wird zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall.
Die Kommissarin schießt sich auf Tim Baumann als Täter ein, Mark Becker ist sich da nicht so sicher und zweifelt an seiner Schuld.
Wie wir uns sicherlich vorstellen können, verläuft die Zusammenarbeit zwischen Mark Becker und der Kommissarin Lisa Schäfer nicht immer reibungslos.

Wir als Leser wissen zu dem Zeitpunkt aber schon, dass die Lage etwas anders ist und wir kennen die wirklichen Täter und verfolgen Tim Baumann (der Sanitätsfeldwebel) auf seiner Flucht.
Das trügt allerdings nicht im geringsten die Spannung, denn das Motiv ist nicht klar. Man rätselt und kommt dann schnell zu einer Meinung um was es gehen muss, aber ist es auch so?

Der Prolog hat lange Zeit ein großes Fragezeichen bei mit hinterlassen, denn ich konnte mir keinen Reim darauf machen, wie das zu der Geschichte gehört. Kurz vor dem Ende hat es dann bei mir Klick gemacht und ich war begeistert wie sich der Anfang mit dem Ende verbindet.

Die komplette Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und ist daher gut durchleuchtet und man folgt den Protagonisten in Echtzeit, denn die Unterteilung erfolgt in Tagen und jeder Abschnitt wird mit dem Datum und dem aktuellen Ort versehen.

Wie es sich für einen Thriller gehört, kommt es auch zu einem Showdown am Ende und ich kann für meinen Teil sagen: Ich fand ihn wirklich gut!

Fazit:

Silvia Stolzenburg hat mit Ihrem Thrillerdebüt bewiesen, dass sie nicht nur hervorragende historische Romane oder Krimis schreiben kann. Ihr Schreibweise lässt bei mir das Kopfkino anspringen und ist sehr angenehm. Das Buch lässt sich flüssig lesen. 
Auch wenn das Privatleben der Protagonisten angerissen wird, dominiert es nicht das Buch. Diese zusätzlichen Informationen dienen lediglich dazu, dass mein ein besseres Bild und Gefühl für sie bekommt.

Ein gut geschriebener Thriller, mit glaubhaften Protagonisten und einem tollen Ende.
Sicherlich ist die Idee nicht neu, aber hier hervorragend verpackt.

Von mir gibt es für dieses Buch 5 von 5 Punkten

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