Rezension: Tanja Hanika - Zwietracht, Mörderische Freundschaft

(c) Tanja Hanika









Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform 
Erscheinungsdatum: 08.09.16
ISBN-10: 1537237624
ISBN-13: 978-1537237626


Klappentext:

Eine Schriftstellerin ohne Ideen.

Eine verschlossene Tür ohne Schlüssel.

Eine beste Freundin ohne Gnade.

Lina verbringt ein paar Urlaubstage in einer Hütte im Wald, um ihre Schreibblockade zu überwinden. Dort gibt es allerdings eine Tür, die sich weigert, das preiszugeben, was sie verbirgt. Linas beste Freundin Millie begleitet sie in den Schreiburlaub, doch gerade sie ist es, die Lina mit ihrem seltsamen und bedrohlichen Verhalten vollends aus der Bahn wirft. Was hat Lina allein mit ihrer besten Freundin im Wald zu befürchten?



Inhalt:

Tanja Hanika nimmt uns mit in eine Hütte im Wald, die von zwei Freundinnen bezogen wird um ein paar Tage Arbeitsurlaub zu machen.

Die Hütte scheint der geeignete Ort für die Schriftstellerin Lina zu sein, um Ihren neuen Horrorroman zu schreiben. Einsam, abgelegen direkt am Wald und ohne Handyempfang.

Millie ist begeisterte Hobbiefotografin und verspricht sich von diesem Ausflug ein paar tolle Naturaufnahmen.

Was idyllisch beginnt, wird bald zu einer Herausforderung für die beiden Protagonistinnen.
Ehemals beste Freundinnen müssen erkennen, dass der Ausflug vielleicht keine gute Idee war.
Mistrauen und Angst breitet sich zwischen den beiden Frauen aus.

Fazit:

Tanja Hanika nimmt in diesem Buch ein Setting, das sicherlich nicht neu ist, aber sie spinnt darum eine etwas andere Geschichte.
Die beklemmende Stimmung, die diesem Buch innewohnt und die beiden unterschiedlichen Perspektiven, die für die Geschichte gewählt werden sind großartig.

Während wir zuerst die Geschichte aus Linas Sicht folgen, schwenkt es später zu Millies Sicht und wir erfahren die andere Seite der Medaille.

Nichts ist wie es scheint, nichts ist das für was man es hält.

Ein kurzer Roman, der mich hat durch die Seiten fliegen lassen und innerhalb von kürzester Zeit verschlungen war und mit einem unkonventionellen Ende aufwartet.

Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten für diese Geschichte, die mich gefesselt hat und mir einen kleinen Schauer über den Rücken jagen konnte.
Ich empfehle die Geschichte durchaus für alle, die den schnellen und unheimlichen Lesegenuss suchen.

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