Rezension: Secret Love - Die geheime Liebe des Milliardärs (1) von Lucy Allen

gelesen und rezensiert von Tii

Klappentext:

Er ist ein dominanter Kontrollfreak.
Sie ist stolz und unabhängig.
Er hat sie bei ihrer ersten Begegnung umgehauen! Dieser Kerl ist so wahnsinnig sexy…
Endlich wird Alex Oliver kennenlernen, den Bruder ihres Mitbewohners. Als sie sich schließlich gegenüberstehen, stellt die junge Frau verblüfft fest, wie sehr sie sich von diesem Mann angezogen fühlt, der zwar furchtbar anstrengend, aber auch unglaublich verführerisch ist. Außerdem ist Oliver ein reicher Geschäftsmann, einer der begehrtesten Singles der Westküste und vor allem der Konkurrent der Firma, für die sie arbeitet.
Oliver und Alex ziehen sich magisch an, aber eine Liebesbeziehung scheint unmöglich: Oliver will nicht mit der Mitbewohnerin seines Bruders zusammen sein und schon gar nicht mit einer Konkurrentin!
Doch die Liebenden erliegen ihrer brennenden Leidenschaft und müssen sich entscheiden: Trennung oder geheime Liebe.
Sie stürzen in ein Katz-und-Maus-Spiel, einen verbitterten Kampf zwischen Kopf und Bauch.

Beurteilung:

Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich dieses EBook eher zufällig entdeckt habe. Naja, da es auch noch gratis war dachte ich mir, dass man damit nicht viel falsch machen kann. 

Scheinbar ist es im EBook-Sektor üblich ein Buch in x-Teile zu zerpflücken und häppchenweise auf den Markt zu bringen. Denn Secret Love besteht aus insgesamt 5 Teilen und dieses hier ist NUR der erste Teil.

Im Grunde genommen hat das Buch gewisse Ähnlichkeiten mit Fifty Shades of Grey und Temptation. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass Alex a. nicht zwingend das graue Mäuschen ist, b. keine Jungfrau, c. die "verbotene" Liebe nicht mit dem "Chef" angezettelt wird, sondern mit dem Bruder des Mitbewohners und d. bis dato nichts in Richtung BDSM erwähnt wird...

Wie die gesamte Geschichte sich entwickelt kann ich nicht beurteilen oder absehen, aber als Teilausschnitt waren diese knappen 100 Seiten nicht die schlechtesten. Auch wenn der Schreibstil doch sehr einfach und stockend gehalten ist. Man keinen wirklich roten Faden an die Hand bekommt oder Anhaltspunkte zum zeitlichen Ablauf. Irgendwie wird in einem kleinen Abschnitt eine ganze Woche im Stechschritt abgekaspert, statt einfach nur klipp und klar einen Zeitsprung zu machen und diesen entsprechend zu kennzeichnen.

Alles im allen ein kurzweiliger Lesespaß, der nicht gerade fordert, überrascht oder sonstwie anspruchsvoll erscheint. Allerdings liest es sich schnell und leicht von der Hand und eignet sich gut für zwischendurch.

Ich gebe diesem Buch 2,5 von 5 Sternchen.

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