Dienstag, 8. August 2017

Rezension: Herzturbulenzen von Josie Kju


(c) Josie Kju













396 Seiten im Print
ISBN 9783744840675



Klappentext:

Du weißt nicht, wie viel Zeit die noch bleibt.

Total verliebt genießen Mona und Leevie ihr gemeinsames Leben. Doch als Leevis Band schlagartig in ernsthafte Schwierigkeiten gerät, wird es turbulent. Gleich mehrere Millionen sind verschwunden. Wem können sie jetzt noch vertrauen? Heimlich stellt Mona Nachforschungen an. Und während sie schon wieder einer neuen Idee nachjagt, geschieht ein furchtbarer Unfall. Mona schwebt in Lebensgefahr! Wir sie wieder aufwachen? Leevis Welt gerät aus den Fugen, sein Herz droht zu zerbrechen. Ein Kampf um Leben, Liebe und Glück beginnt.

Beurteilung:

Ehe du dieses Buch oder diese Rezension liest, rate ich dir dringen dan Vorgänger HERZVIBRIEREN zu lesen. 

Denn 
a. knüpft dieser Band nahtlos an seinen Vorgänger an
b. versteht man viele Verbindungen und anderes mit Vorwissen besser
c. könnte diese Rezi und auch die Geschichte etwaige Spoiler zum Vorband enthalten :)

Die Handlung an sich ist im großen und ganzen im Klappentext umrissen und da will ich auch bewusst nicht näher drauf eingehen, da mir die Gefahr ungewollt zu spoilern zu groß ist. Nur so viel sei gesagt: ich brauchte an gewissen Stellen ein Taschentuch!!!

Während Herzvibrieren den Weg zur Liebe ebnet, zeigt uns Josie Kju in Herzturbulenzen, dass Liebe mit jedem Tag (auch im Alltagsstress) wachsen und stärker werden kann. Die gefürchtete Routine avanciert bei Leevi und Mona nie zur Langeweile, sondern hebt ihre Verbindung auf eine ganz eigene Ebene der Vetrautheit.
Selbst nach Jahren sind Leevi und Mona verliebt wie am ersten Tag und verleben gemeinsam die schönsten Momente. Doch auch diverse Krisen halten Einzug.
Wird ihre Liebe stark genug sein? Wie wird sich ihr Leben oder auch Charakter verändern?

Im großen und ganzen erinnert der Erzählstil mich an ein Tagebuch. Ein Schreibstil auf den man sich einfach einlassen muss.

Wer hier wilde Dramen und Gemetzel erwartet, sieht sich enttäuscht. Aber keine Angst Zuckerwarre und rosa Wolken sucht man hier ebenfalls vergebens. Josie Kju schafft es einfach eine ganz eigene Ebene zu gestalten, die fesselt und träumen lässt ohne in Kitsch und Splatter abzurutschen.
Die Figuren und auch die Handlung sind authentisch, ehrlich und irgendwie echt. Ich hab immer das Gefühl, dass sie alle nebenan wohnen könnten!
Besonders schön finde ich, dass es (endlich) ein Liebesroman ist, wo selbst der männliche Held das Herz auf der Zunge trägt, Tränen vergießt und Gefühle zeigt.

Neben dem großen Wiedersehen mit bekannten Figuren, treten auch neue auf den Plan. Unter anderen Penelope, deren Auftritt sogar diverse Familiengeheimnisse zu Tage führen.
Penelope gefällt mir sehr gut. Sie ist schrill, schrullig und bunt. Eine wunderbare Figur! Ich bin neugierig, ob es mit ihr ein Wiedersehen geben wird. Denn sie scheint eine Person zu sein, deren Geschichte erzählt werden will!

Doch mein Highlight waren jene Stellen, die aus Leevis Sicht erzählt werden. Und jene Stellen, wo Leevi und Mona sich beichten wie/wann sie sich in den jeweils anderen verliebt haben. Ich gebe zu ich habe mich ein bisschen in ihn verliebt.

So und hiermit verdient sich dieses Buch 5 von 5 Herzchen, auch wenn mir persönlich mancher Alltagssituationen etwas langatmig und die spannenden Szenen eher kurz waren. Dafür wurden mir aber hier Informationen und Puzzlestücke geliefert, die mich Teil 1 dieser Reihe noch besser verstehen lassen.
In diesem Sinne klare Leseempfehlung für den Sommer!

#48/2017

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